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BIG ENSO / Projekt von Stefan Schönegg

07.12.2018
KUNSTSTATION ST.PETER Köln

BIG ENSO
Miako Klein – Blockflöten
Leonhard Huhn – Saxophon
Elena Kakaliagou – Horn
Nora Krahl – Cello
Nathan Bontrager – Bassgambe
Stefan Schönegg – Kontrabass
Etienne Nillesen – kleine Trommel
Rie Watanabe – große Trommel

Gefördert durch:
Kulturamt der Stadt Köln
MUSIKFONDS

2016 startet Stefan Schönegg sein Projekt “Enso” mit dem Ziel, Raum zum Eintauchen zu schaffen. Die Musik, die er für Quartett bestehend aus Saxophon, Cello, Kontrabass und Perkussion konzipiert, bewegt sich im Zwischenraum von Improvisation, Neuer Musik und Jazz und fordert den Hörer durchaus heraus, denn man muss sich Zeit nehmen und genau Hinhören. Dafür wird man aber belohnt mit leisen Intensitäten, manchmal bestehend aus Nicht-Gespieltem.

“Aber das, was gespielt wird, entfaltet einen Reichtum wie ein japanischer Garten, der mit Erfolg vorgibt, eine komplette Landschaft zu sein.” (Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik)

Inspirieren ließ sich Schönegg tatsächlich von japanischer Ästhetik: So leitet sich der Bandname “Enso” ab vom Zeichen Ensō aus der japanischen Kalligraphie, welches in enger Verbindung mit dem Zen-Buddhismus steht, als wertfreier Ausdruck des Augenblicks, der zugleich alles und nichts
umfasst.

Für dieses Konzert erweitert Schönegg das Ensemble um vier weitere Instrumente zum Oktett: Blockflöte, Horn, Bassgambe und große Trommel. 2019 erscheint zudem das zweite Album des Quartetts “Enso”.

www.stefanschoenegg.de

plakatHP19:30

SWEATSHOP STORIES – #1 Duo-Kompositionen von Scott Fields

28.11.2018 19:00 Uhr
Tenri – Japanisch-Deutsche KulturWerkstatt, Köln

an zwei Konzertabenden

Story 1, für Flöte (Norbert Rodenkirchen, Deutschland) und Gitarre
Story 2, für Perkussion (Rie Watanabe, Japan) und E-Gitarre

Sweatshops feed on desperation. Capitalists desperate to turn a buck. Indigents desperate to feed their families. Consumers desperate for a bargain. Composers desperate for a premier. Performers desperate for fresh meat. From Alabama shotgun shacks to Bangladeshi t-shirt-spewing kindergarten labor-camps to Hamburg’s billion-euro Elbphilharmonie to Greenpoint popup galleries, back in time to New York’s 1911 garment district tinderboxes, forward in time to Martian Hon Hai Precision iPhone 500 factories, misery goes in one end and product comes out the other.

Our product is the first hearing of four duo suites. Story 1, for flute and classical guitar, draws on Fields’ grab bag of techniques for musical coherence and incoherence. Story 2, for percussion and electric guitar, studies dynamics and density (28. Nov. 2018). Story 3, for two acoustic steel-string guitars, dissects analog looping and drones. Story 4, for mezzo-soprano and electric guitar, is vignettes of Fields’ seemingly never-ending discommoding experiences (30. Nov. 2018).

Sweatshop-Stories-1

Taschenopernfestival Salzburg / Ensemble Musikfabrik

21.11.2018
19:30 Uhr

Solingen, Theater und Konzerthaus
Zeig mir dein Fleisch!
Über den Wert des Körpers

Gerhard E. Winkler | Der Mann mit der Blume im Mund (Anamorph XI) (2016/2017) Kurzoper nach Pirandello für Bariton, Sprecher und Ensemble

Gerhard E. Winkler | Mundbogenrelikte (Anamorph XII) (2017) Choreographische Studien für Harfe mit Resonatoren und Hiphop-Performance

Stephan Winkler | Schweres tragend (2017) Kleines Musiktheater für zwei Sänger, fünf Instrumentalisten und Elektronik

Birke Bertelsmeier | Gib mir Dein (2017) Musiktheater für zwei Sänger, einen Darsteller, Chor und Ensemble – nach einer Erzählung von Thomas Mann

Wen Liu | Painted Love (2017) Musiktheater für Sopran, zwei Schauspieler, Chor und Ensemble

Thierry Bruehl, Regie und Bühne

Hans-Peter Jahn, Dramaturgie
Claudia Jung, Kostüme
Ekke Hager, Körpertraining
Mit Anna-Maria Hefele, Sachiko Ito, Michaela Mehring, Constanze Passin, Thomas Hupfer, Hans-Peter Jahn, Andreas Jankowitsch, Bernhard Landauer und der Musikschule Solingen
Ensemble Musikfabrik
Clement Power, musikalische Leitung

Eine Produktion von Klang21 in Kooperation mit dem Theater und Konzerthaus Solingen

Gefördert von Stadt Salzburg, Land Salzburg und Bundeskanzleramt Österreich sowie Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Informationen zum Ticket-Vorverkauf unter:
theater-solingen.de

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Entwurf einer Landschaft / Museum Goch

17. November 2018 (19 Uhr)
Museum Goch, Kastellstraße 9

zur Fotoausstellung von Horst Wackerbarth

Ent·Fernen
Ballon-Performance mit Publikum, Schlagzeug und Streichquartett (2017)
Co-Komposition mit Kunsu Shim

Hart auf Hart
für Ensemble (Version für Schlagzeug und Streichquartett) (1986)

Nachtstück 2
für Streichquartett (2006)

Cassandra III/IV
für Schlagzeug (Triangel) (1996)

Außerdem mit Werken von Kunsu Shim, Wolfgang Amadeus Mozart, Raoul Hausmann und Hafis

Luna Streichquartett
Rie Watanabe, Schlagzeug
Kunsu Shim & Gerhard Stäbler, Performance

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disappearances / Ensemble Resonanz

Do 15.11.2018, 20:15 Uhr
Amsterdam, Muziekgebouw aan’t IJ

Fr 16.11.2018, 20:00 Uhr
Luxemburg, Philharmonie

Leoš Janaček (1854-1928)
Zápisník zmizelého / Tagebuch eines Verschollenen (1917 – 1919)
Für zwei Frauenstimmen, Klavier, Harfe,
drei Schlagzeuger und Streicher,
orchestriert von Johannes Schöllhorn (2017)

Georges Aperghis (*1945)
Migrants
Für zwei Frauenstimmen, Klavier,
drei Schlagzeuger und Streicher (2017/18)
Texte aus Joseph Conrads »Herz der Finsterniss« (1899)

Agata Zubel, Sopran
Christina Daletska, Mezzosopran
Emilio Pomàrico, Dirigent
Ensemble Resonanz

Das Werk von Georges Aperghis ist ein Kompositionsauftrag des Ensemble Resonanz, finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Musikfabrik im WDR 68 | Dark Paradise

27.10.2018
20:00 Uhr

Köln, WDR Funkhaus am Wallrafplatz
18:00 Uhr Kulturpolitisches Forum “15 Jahre Musikfabrik im WDR – Produktionsstätte und Experimentalraum”

19:20 Uhr Einführung und Präsentation des Projektes Linkage!

Ann Cleare | eyam iii (if it’s living somewhere outside of you) (2013) für Bassflöte solo, Kontrabassklarinette und Violine

Stefan Prins mit Dirk Rothbrust | Impromezzo 1

Justin Hoke | state of sunlessness (2018) für Ensemble – Uraufführung – Kompositionsauftrag von Ensemble Musikfabrik, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Timothy McCormack | Nous-Apparatus (2012) für Kammermusikensemble

Stefan Prins mit Melvyn Poore, Axel Porath und Christine Chapman | Impromezzo 2

Steven Kazuo Takasugi | Diary of a Lung (2006-07/2016-17) für 16 MusikerInnen, elektronische Zuspiele und Amplifikation – Deutsche Erstaufführung

Helen Bledsoe, Flöte
Paul Jeukendrup, Klangregie
Lea Letzel, Raumkonzept und Licht
Ensemble Musikfabrik
Jean-Michaël Lavoie, Dirigent
Stefan Prins, Live-Elektronik

SinusiTon Festival in Magdeburg

Freitag, 26. Oktober 2018
21.30 Uhr | Gesellschaftshaus (Gartensaal)

Turntables

Improvisierte Musik

Nicola Hein | E-Gitarre
Ignaz Schick | Turntables, Live-Elektronik
Stefan Schultze | Klavier, präpariertes Klavier
Rie Watanabe | Percussion

Das Quartett vereint Musiker verschiedener Generationen und aus zwei unterschiedlichen und wichtigen Musikmetropolen in Deutschland: Köln und Berlin. Die vier Musiker kommen aus sehr verschiedenen stilistischen Backgrounds wie Jazz, Neue Musik, Neue Improvisation (Echtzeitmusik) oder Noise. Was sie vereint ist eine große Neugier für sowohl komponierte wie auch improvisierte Musik sowie eine große Virtuosität und Sensibilität für ihr jeweiliges Instrument. Jeder der vier Musiker hat sich auf seinem Instrument extrem spezialisiert und eine sehr eigene Klangsprache entwickelt.

€ 10,– | erm. € 8,–

Kombiticket für die Veranstaltungen „Cloudscapes“ und „Turntables“: € 15,- (erm. € 12,-)

SCHULZE / SCHICK / HEIN / WATANABE 

24. OKTOBER 2018
20Uhr

Das neue Projekt Hein Schick Schultze Watanabe vereint Musiker unterschiedlicher Generationen aus unterschiedlichen Musikmetropolen Deutschlands. Die vier Musiker, die aus sehr verschiedenen stilistischen Backgrounds kommen, vereint eine große Neugier für sowohl komponierte, als auch improvisierte Musik sowie eine große Virtuosität und Sensibilität für ihr jeweiliges Instrument. Jede(r) der vier Musiker hat sich auf seinem Instrument extrem spezialisiert und eine sehr eigene Klangsprache entwickelt. Dies betrifft vor allem die große Flexibilität der einzelnen Spieler sowie ein profundes Wissen in den Bereichen „extended Techniques“. Alle vier sind national wie international in eine Vielzahl von Projekten und Ensembles eingebunden und bringen ein breite Erfahrung, Spielpraxis und Individualität in dieses Projekt mit ein.

Stefan Schulze – Piano (Titelbild)
Ignaz Schick – Turntables
Nicola L. Hein – Gitarre
Rie Watanabe – Schlagwerk

sounds & structure in language and music II

13. Oktober, Samstag 18:00 Uhr,
Kunst-Station Sankt Peter

In einer Kooperation zwischen dem Sonderforschungsbereich „Prominenz in Sprache“ der Universität zu Köln und der kgnm entwickelt Roman Pfeifer eine Komposition für Schlagzeug (Rie Watanabe, Syavash Rastani) und Elektronik, in der sprachliche Daten und Annotationen aus einem linguistischen Korpus (sgscorpus.com) verarbeitet werden.

„Prominenz“ beschreibt ein zunächst sprachliches Organisationsprinzip, das Struktureinheiten zueinander ins Verhältnis setzt und sie ihrer inneren Wertigkeit nach gewichtet. Inwieweit die auf Prominenzprinzipien beruhende Regelhaftigkeit in Sprachstrukturen auch auf musikalische Strukturen übertragen werden kann, wird in einem anschließenden Gespräch u.a. mit Roman Pfeifer und dem Linguisten Prof. Aria Adli reflektiert.

Der Eintritt ist frei